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 Anatina hat am 04.05.2014 16:39:56 geschrieben:
   So...
mehr sage ich jetzt mal nicht...auch wenn ich ewig so weiter machen könnte...
Kommentar :


<Lk 6,27 (Jesus spricht): Liebt eure Feinde.... (Ob dies Jesus wirklich gesagt hat, ist zweifelhaft, denn die Aussage kommt sonst nur noch bei Mt 5,46 vor. Im Markusevangelium, das als das älteste gilt, fehlt sie. Der Befehl ist völlig realitätsfremd. Auch die christlichen Kirchen haben ihn in ihrer Geschichte dauernd missachtet. Es ist wohl eher gemeint: Behandelt auch eure Feinde gerecht und fair - eine Forderung, die erst durch die Genfer Konvention im 20. Jahrhundert ins internationale Recht übernommen wurde. Vielleicht meint Jesus auch: Habt Erbarmen mit euren Feinen, die euch wegen mir verspotten und verstossen (Lk 6,22), sie werden nämlich in der Hölle schmoren).



 



<Offb 3,19: Ich strafe und züchtige diejenigen, die ich lieb habe. So sei nun fleissig und tue Busse!



 



<Mt 18,15-17: Wenn dein Bruder an dir sündigt, so gehe hin und regle das mit ihm. .... Will er nicht auf dich hören, so nimm noch einen oder zwei andere als Zeugen. Wenn er auch auf sie nicht hört, dann bring ihn vor die Gemeinde. Hört er die Gemeinde nicht, so halte ihn als einen Zöllner oder Heiden.



 



<1Kor 16,22: Wer Jesus nicht liebt, sei verflucht.



 



<Lk 19,27 (Jesus sagt in einem Gleichnis): Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrsche, bringt her und erwürgt sie vor mir.!



 



<Offb 18,6: Tut an ihr, wie auch sie getan hat, und zahlt ihr doppelt heim, wie ihre Taten es verdienen. (Mit diesen Worten fordert das Neue Testament Vergeltung an der Staatsmacht Babylon, den ungläubigen Feinden. Die Geschichte zeigt denn auch, dass schon für die frühen Christen trotz des Gebotes der Feindesliebe die Rache meist süsser ist).



 



 


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 Anatina hat am 04.05.2014 16:37:10 geschrieben:
   Lukas
Sie schreiben: "Lk 6,32-33: (Es ist undankbar, diejenigen zu lieben, die euch lieben, denn auch Sünder werden von den Ihren geliebt. Ihr habt auch nichts davon, wenn ihr euren Wohltätern ebenfalls Wohltaten erweist)."



Im gesamt Kontext aber heißt es:

Von der Feindesliebe

27 Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebet eure Feinde; tut denen wohl, die euch hassen; 28 segnet die, so euch verfluchen und bittet für die, so euch beleidigen. (1. Korinther 4.12) 29 Und wer dich schlägt auf einen Backen, dem biete den anderen auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem wehre nicht auch den Rock. 30 Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das deine nimmt, da fordere es nicht wieder. 31 Und wie ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, also tut ihnen gleich auch ihr. (Matthäus 7.12)

32 Und so ihr liebet, die euch lieben, was für Dank habt ihr davon? Denn die Sünder lieben auch ihre Liebhaber. 33 Und wenn ihr euren Wohltätern wohltut, was für Dank habt ihr davon? Denn die Sünder tun das auch. 34 Und wenn ihr leihet, von denen ihr hoffet zu nehmen, was für Dank habt ihr davon? Denn die Sünder leihen den Sündern auch, auf daß sie Gleiches wiedernehmen. (3. Mose 25.35-36) 35 Vielmehr liebet eure Feinde; tut wohl und leihet, daß ihr nichts dafür hoffet, so wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Allerhöchsten sein; denn er ist gütig über die Undankbaren und Bösen.



Das heißt so viel wie:

Einer der wahrhaftig liebt, der liebt nicht nur seine Freunde, sondern auch seine Feinde. Wer aber unwahrhaftig liebt, der liebt nur seine Freunde, weil sie ihn lieben, aber nicht weil er sie und alle Menschen wirklich LIEBT!



Kommentar : Gutes Beispiel! Es ist eben sehr widersprüchlich, was Jesus gesagt haben soll.
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 Anatina hat am 04.05.2014 16:26:58 geschrieben:
   Beispiel Ehebruch
Ich bitte Sie meinen Eintragh komplett anzuzeigen.

Ihre Botschaft ist schlicht falsch und setzt die Zitate in einen falschen Kontext.

Beispiel:
Sie schreiben: "Mt 5,31: Es ist auch gesagt: "Wer sich von seinem Weibe scheidet, der soll ihr einen Scheidebrief geben." Ich aber sage euch: Wer sich von seinem Weibe scheidet, (das ihm treu war), der treibt sie in den Ehebruch; denn wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe. (Das Paar wird deswegen gemäss den Vorschriften das alten Testamentes mit dem Tod durch Steinigung bestraft)."

Das stimmt aber nicht, zumindest nicht der letzte Teil, denn Jesus hat in Joh, 8, 3-11 sich gegen Steinigung nach Ehebruch ausgesprochen:
3 Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten ein Weib zu ihm, im Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte dar 4 und sprachen zu ihm: Meister, dies Weib ist ergriffen auf frischer Tat im Ehebruch. 5 Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche zu steinigen; was sagst du? (3. Mose 20.10) 6 Das sprachen sie aber, ihn zu versuchen, auf daß sie eine Sache wider ihn hätten. Aber Jesus bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. 7 Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. (Römer 2.1) 8 Und bückte sich wieder nieder und schrieb auf die Erde. 9 Da sie aber das hörten, gingen sie hinaus (von ihrem Gewissen überführt), einer nach dem andern, von den Ältesten bis zu den Geringsten; und Jesus ward gelassen allein und das Weib in der Mitte stehend.
10 Jesus aber richtete sich auf; und da er niemand sah denn das Weib, sprach er zu ihr: Weib, wo sind sie, deine Verkläger? Hat dich niemand verdammt? 11 Sie aber sprach: HERR, niemand. Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht; gehe hin und sündige hinfort nicht mehr! (Johannes 5.14)

Somit darf Ihre Schlussfolgerung "Das Paar wird deswegen gemäss den Vorschriften das alten Testamentes mit dem Tod durch Steinigung bestraft" als widerlegt gelten. Ebenso könnte mit (fast) allen anderen ihrerseits angeführten Zitaten verfahren werden.

Ich bitte sie darum höflichst um eine komplette Überarbeitung.
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 Anatina hat am 04.05.2014 16:19:22 geschrieben:
   AW: Religionstrauma
"Gegenfrage: was haben Sie traumatisches erlebt, um Völkermorde, Hexenfolter, Kreuzzüge und Exorzismus mit tödlichen Folgen im Namen Jesu Chisti gut zu heißen...? (...)"
Die Kirche hat ihre Fehler unter Johannes Paul II eingesehen uns sich entschuldigt. Ich kenne niemanden in der Kirche der Kreuzzüge,... gut heißt.
"(...)Von Habgier, Machtbesessenheit und Kindesmissbrauch in der Kirche ganz zu schweigen...?(...)" Habgier, Machtbesessenheit und Kindesmißbrauch sind definitiv nicht in Ordung, allerdings darf man nich vergessen, das sich auch die Kirche klar dagegen ausspricht. In der Tat ist es z.B. zu Kindesmißbrauch gekommen, aber auch hier hat sich die Kirche distanziert und diese widerwärtigen Verbrechen wurden nur von Einzelnen begangen. Schwarze Schafe gibt es überall. Und ich wüsste nicht, welche Institution nicht von diesen Problemen betroffen ist. Der Unterschied ist nur, dass die Kirche versucht anderen zu helfen. Wenn dann so etwas gechieht, wirkt sie dadurch um einiges unglaubwürdiger, was verständlch ist.
Falls Sie jetzt denken Kindesmißbraucht träte in der Kirche verstärkter auf, als sonst wo: Auch da irren Sie sich, denn begeht ein Priester Kindesmißbrauch heißt es in der Kirche werde Kindesmißbrauch betrieben. Schaut sich aber z.B ein Edathie Kinderpornos an, heißt es nicht im Bundestag werden Kinderpornos geschaut sondern es heißt: Edathie hat Kinderpornos geschaut.
"
Oder ist es einfach bequemer, zu allem lächelnd "Gottes Wille geschehe" zu sagen, als die Lehren der Bibel mal kritisch zu hinterfragen?"" Es wird nicht zu allem "Gottes Wille geschehe" gesagt ohne nachzudenken. Es wird sogar sehr viel nachgedacht. So ist die Kirche eben die einzige Institution die sagt Kinder dürfen nicht abgetrieben werden. Überall sonst wird heute nur noch "Des (Lust- und Spaßgeilen) Menschenwille geschehe" im Chor gesungen.

Sehen Sie das etwa anders?
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 Dana hat am 02.04.2014 00:41:08 geschrieben:
   Gruss
Einfach mal nen Gruss da lass
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 genervt hat am 20.03.2014 23:57:02 geschrieben:
   Religionstrauma
Gegenfrage: was haben Sie traumatisches erlebt, um Völkermorde, Hexenfolter, Kreuzzüge und Exorzismus mit tödlichen Folgen im Namen Jesu Chisti gut zu heißen...? Von Habgier, Machtbesessenheit und Kindesmissbrauch in der Kirche ganz zu schweigen...? Oder ist es einfach bequemer, zu allem lächelnd "Gottes Wille geschehe" zu sagen, als die Lehren der Bibel mal kritisch zu hinterfragen?
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 Dr. David Eagle hat am 18.03.2014 13:13:02 geschrieben:
   Eine Frage
Sehr geehrter Herr Dr. h.c. Martin René Lohner,



mich würde interessieren, was Ihre Motive sind? Sie müssen etwas traumatisches erlebt haben, sonst würden Sie nicht so extrem gegen christliches Gedankengut wettern.



Da Sie so offen gegen die christliche Werte sind, hoffe ich von Ihnen auch eine offene Frage zu bekommen.



Vielen Dank im Voraus.



David Eagle

Kommentar : Die Antwort finden Sie auf der Unterseite "Christliche Werte". Es ist die christliche Heuchelei, die ich nicht ertragen kann.



Ich bitte alle Leser dieser Seite, solche eher persönlichen Fragen nicht im Gästebuch sondern per Kontaktformular zu stellen.



M. Lohner



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 Esther hat am 06.03.2014 23:13:29 geschrieben:
   In Gottes Liebe bleiben...
Willi Jaggi, ich weiß nicht, was genau du mit diesem Zitat aussagen willst... 1.heißt es "Wenn ihr meine Gebote haltet (...)" hier bezieht sich die oft zitierte christliche Nächstenliebe also auch wieder nur auf Mitgläubige. 2. "...wie ich die Gebote meines Vaters halte und in seiner Liebe bleibe." Sein eigenes Kind ans Kreuz nageln zu lassen, verstehe ich nun wirklich nicht als "in seiner Liebe bleiben." Jesus selbst sagt dazu vor seinem Tod: "Mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Gott hat wieder einmal sein Versprechen gebrochen- selbst seinem eigenen Sohn gegenüber. So hat er übrigens auch sein Versprechen an die Menschheit nach der Auslöschung durch die Sinnflut gebrochen, so etwas nie wieder zu tun. Wie viele Überschwemmungen und Tsunamies hat es seit dem gegeben...? Ich wünsche dir Freiheit und dass du auf Gottes Segen und seine Gnade nicht angewiesen bist. Gruß, Esther
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 Willi Jaggi hat am 05.03.2014 20:29:18 geschrieben:
   falsch Interpretiert
Hallo, ich bin ein Evangelischer Christ, leider muss ich feststellen dass Ihr argumentiert wie Sekten und die Bibel falsch und aus dem Zusammenhang interpretiert so ist schon das Anfangszitat völlig falsch dort heißt es nämlich:
Aus Joh.14, 10-13 "Wenn ihr meine Gebote haltet,so werdet ihr in meiner Liebe
bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters halte und in seiner Liebe bleibe,
dies sage ich Euch, damit meine Freude in Euch sei, und Eure Freude gross
werde. Dies ist mein Gebot, liebet einander wie ich Euch geliebt habe."
Also alles halb so wild wenn man es richtig zitiert. Wünsch allen Gottes Segen
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 Esther hat am 04.03.2014 22:04:29 geschrieben:
   Ihr armen Gläubigen, ich wünsche euch von Herzen humanistische Aufklärung!
...unglaublich, wie schnell sich so viele Bibelgläubige in ihrem religiösen Stolz angegriffen fühlen, es zugleich aber völlig normal finden, wie in den Schriften Heiden verhetzt und zu deren Tötung aufgerufen wird. Sie wünschen "Gottes Segen" für die "armen Ungläubigen"? Reichlich anmaßend.
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