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Giacomelli Bernd hat am 15.04.2012 04:51:25 geschrieben :

Christl. Werte
Werte wie Menschenwürde, Gleichberechtigung,...sind sehr wohl christliche Werte, die aus dem Neuen Testament abzuleiten sind. - Jesus hat nicht auf den Staat geachtet, nicht auf Macht und Militär, nicht auf die Finanzen, nur auf die Menschen, denen er eine Botschaft gebracht hat + einen starken persönlichen Einsatz! - Die Begründung, falls man ein Motiv sucht, ist, dass sie alle Kinder Gottes sind. -
Die Gleichberechtigung der Frau ist genau das, was man aus dem NT heraus lesen kann! Am klarsten bei Paulus über die Ehe. - Verwirklicht wurde dies in der Urkirche, dann leider erst wieder im 20. Jhdt. in unserem Grundgesetz u. in der Rechtsprechung.
Meinungsfreiheit? - wie soll diese kleine verfolgte Schar sich im 1. Jhdt. eine Meinung bilden zu Presse- u. Redefreiheit - da ging´s ums Überleben.- Der Schluss stimmt: die Kirche hat gern mit den Herrschern paktiert - bis ins 20. Jhdt.
 
Kommentar: Paulus spricht:

1. Korinther 11, 3-9: Gott steht über Jesus, Jesus steht über dem Mann, und der Mann steht über der Frau. Ein Mann muss beim Beten den Kopf nicht bedecken, die Frau hingegen schon. Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr das Haar ab, dann wird sie sich von sich aus bedecken, weil es sonst schlecht aussieht. Der Mann ist nämlich das Ebenbild der Herrlichkeit Gottes, die Frau ist aber nur ein Abklatsch des Mannes. Der Mann ist nicht geschaffen um des Weibes willen, sondern das Weib um des Mannes willen.

1. Korinther 14, 34-35: Wie in allen Gemeinden der Heiligen lasset eure Weiber in der Gemeindeversammlung schweigen. Sie sollen untertänig sein, wie es auch das Gesetz vorschreibt. Wollen sie etwas lernen, so lasset sie daheim ihre Männer fragen. Es steht den Weibern schlecht an, vor der Gemeinde zu reden.

Giacomelli Bernd hat am 15.04.2012 04:02:48 geschrieben :

5. Gebot Eltern ehren und Strafe
5. Gebot, "Wer über seine Eltern flucht, wird zum Tode verurteilt!“
(In meiner Jugend war es das vierte Gebot, aber die Juden zählen wohl richtig, scheint mir) -
Fluchen bedeutet, den Namen Gottes zu gebrauchen!
- Heute hört man den Namen Gottes nicht mehr und die Leute sind vorsichtig, gerade im Zorn zu solchen Begriffen zu greifen! - Schimpfen ist nicht fluchen. "Du kommst mir nicht mehr über die Schwelle!" ist auch kein Fluch. - Ich halte das für außer Mode. - Ich könnte mir vorstellen, dass ein bigottischer engstirniger Mann sein Kind verflucht, das wäre aber der umgekehrte Fall. - Die heutige Jugend ist nicht so fundamentalistisch, dass sie Gott beauftragt, jemanden zu bestrafen.- Ich verstehe diesen Teil des Gebotes nicht: wenn ein Kind seine Eltern verflucht, muss ein krimineller Grund vorliegen.
 

Giacomelli Bernd hat am 15.04.2012 03:34:38 geschrieben :

Nelly vom 09.04. Teil 6
Aufklärung in vorbiblischer Zeit? - In Ägypten gabs den Sonnengott, auch sonst hat man Sonne und Mond verehrt, und vor allem hat man die Könige und Kaiser als Gott verehrt. - Wie sieht der Nachweis aus, dass ein Ereignis X das Umdenken von Naturreligion zu kühlem wissenschaftlichem aufklärerischem Denken ausgelöst hat?
 

Giacomelli Bernd hat am 14.04.2012 06:00:37 geschrieben :

Liebt eure Feinde
In dieser Rubrik ist ein Durcheinander: was Jesus kurz nach dem Jahr Null gesagt hat, konnte man 800 Jahre zuvor nicht wissen! Daher sind die Psalmen fehl am Platz! -
"Jesus Sirach" = kein korrektes Buch. Gehört nicht zum Kanon. Ein gewisser Hieronimus hat sich Schnitzer geleistet. Ich seh den Burschen nicht als heilig an.
 
Kommentar: Wer weiss, was Jesus wirklich gesagt hat?

Siehe: http://bibelzitate.npage.de/bibelforschung.html

Zu Jesus Sirach: Gemäss Wikipedia wird das Buch "von Katholiken und orthodoxen Christen – jedoch nicht von Protestanten und den meisten freikirchlichen Christen – als Teil der Bibel angesehen".

Giacomelli Bernd hat am 14.04.2012 05:42:50 geschrieben :

2. Gebot 2. Moses 20, 5
2. Moses, 20,5 ... Denn ich bin ein eifersüchtiger Gott,- - Da wird es sich um massive Dinge handeln, nicht um zu schnell fahren oder zu viel essen! Eher um "die Kinder religionslos erziehen".
Was er dann androht, fällt mir erst jetzt, sechzig Jahre nach m. Reli - Unterricht, auf. Wir müssen es hinnehmen, auch wenn wir die Menschen als Einzelwesen sehen und weniger als Familie.
Wir können es beobachten, wenn es gelingt, mehrere Generationen zu beobachten! Falls man aber diese Strafe feststellt, dann ist einem nicht mehr nach Diskutieren zumute! -
Für mich ist der Satz neu, ich kann kein Beispiel dafür nennen.
 

Giacomelli Bernd hat am 14.04.2012 05:17:44 geschrieben :

2. Gebot was über und unter der Erde sit
2. Gebot, "Versuche nicht, dir vorzustellen, was im Himmel, auf der Erde, unter der Erde oder im Wasser ist“. Das heißt, mach Dir keine Gottesvorstellung, sie fällt primitiv aus. Dass damit keine Tiefseeforschung gemeint ist, ist heute klar. Leider hat das Fußvolk die Forschung behindert. Es war schwer einzusehen, dass alles zwei Ursachen hat: naturgesetzliche und die Schöpfung.
 

Giacomelli Bernd hat am 14.04.2012 04:52:16 geschrieben :

1. Gebot
Der Kommentar des Autors: universelle Ethik? -Ein Mensch kann einen Schnitt aller Religionen bilden, jedoch Gott kann keine Koexistenz dulden mit den menschengemachten Gottesbildern = Götzen.
Duldsam müssen nur wir Menschen sein mit den nationalen Gottesvorstellungen.
 

Wolfgang hat am 10.04.2012 16:43:59 geschrieben :

Ach du lieber Gott!
Der von den Menschen erfundene Gott ist ein Armutszeugnis des Geistes derjenigen Menschen, die ihn damals "aufsteigen" ließen.
Damit noch nicht genug bedurfte es des herzallerliebsten Jesulein und ganz kleinlaut ergab sich noch an dritter Stelle
der "heilige Geist".
Seit 2000 Jahren dümpelt ein Christentum
dahin, fälschlich als Religion bezeichnet.
Nur die Angst und die Dummheit in Verbindung mit dem Teufel (Komisch, gibts trotz 2000jähriger Bebetung immer noch)
hält jenen Verein am Leben, mit künstlicher Sauerstoffzufuhr des Staates und einem Schavanischen Bildungsmotor, total kaputt.
Wer jenem Christentum noch die Stange hält ist entweder von der Mystik besoffen oder einfach geisteskrank.
Der Esel stellt sich Gott als Esel vor,
der Mensch stellt sich Gott als Mensch vor.
Ach du lieber Gott!
 

Martin hat am 10.04.2012 09:34:04 geschrieben :

Danke, Nelly
Nellys Ansichten werden vom Althistoriker Rolf Bergmeier in seinem neuen Buch „Schatten über Europa” bestätigt:

http://bibelzitate.npage.de/get_file.php?id=20219552&vnr=881947
 

Nelly hat am 09.04.2012 21:41:42 geschrieben :

@bekennende Christin (6)
"[...] ist die Bibel vor über 2000 Jahren entstanden! Da ist es doch klar, dass die Leute von damals eine andere Weltansicht hatten, eine viel radikalere und brutalere, wo es die Werte der Aufklärung so gut wie garnicht gab".
Da klingen mir die Worte von Herrn Karlheinz Deschner in den Ohren, wenn ich soetwas schon les!
Mädchen - auch diese Scheinbegründung für den brutalen Charakter der Bibel ist nichts als Heuchelei!
Wir hatten großartige weitentwickelte Kulturen schon in vorbiblischen Zeiten! Ägypter, Sumerer, Inder haben sich längst auf andere Werte als aufs "gegenseitig Köpfeeinschlagen" gestützt und die alttestamentarischen Behauptungen über sie (Sklaverei und so) hat die Archäologie schon lange widerlegt.
Es gab eine große antike Kultur, auch zu Zeiten Jesu`, welche jedoch erst durch die Ausbreitung des Christentums zerstört wurde!
Die Mär, dass ja vor der Aufklärung schon so gehandelt wurde, ist der größte Skandal, vor allem für mich, die ich Archäologie studiere und dir mehr als nur eine, viele Jahrhunderte dauernde Phase des Friedens unter diversesten heidnischen Kulturen zeigen kann! Also Obacht mit den Phrasen wie gesagt.


Entweder also war dein Wanderjesus moralisch was wert oder genauso archaisch wie der Rest seiner einstigen Nomadenreligion, in der er predigte.
Die Aufklärung war keine Neuerfindung, sie war wortwörtlich die Renaissance dessen, was man kannte BEVOR das Christentum die Welt erobert hat.
 

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